Samstag, 26. Juni 2010

Endlich: Heldt ist weg

Offiziell ist der Deal noch nicht, klar ist jedoch: VfB-Präsident Erwin Staudt wird sein "Nein" zum Wechsel von Horst Heldt zum FC Schalke 04 nicht halten können. Der Sportvorstand verlässt die Roten - und ein alter Bekannter wird wohl sein Nachfolger: Fredi Bobic.

Es gibt ja wenig in diesen Tagen beim VfB Stuttgart, was wirklich so geplant war, wie es dann eingetroffen ist. Gut, der Trainingstart ging am Freitag wie angekündigt über die Bühne. Aber sonst?

Am Mittwoch waren die Wechselabsichten des Sportvorstandes Horst Heldt ans Licht gekommen, es folgte das Veto des Präsidenten Erwin Staudt, seitdem hieß es: "Es gibt keinen neuen Stand." Aber dann passierte wieder etwas, womit keiner so wirklich gerechnet hatte.

Christian Gross, der Trainer, plauderte nach der ersten Trainingseinheit über die aktuelle Lage. Und mit taktischen Spielchen zum womöglichen Abschied des Managers wollte sich der Schweizer gar nicht lang aufhalten. Stattdessen teilte er mit: "Er wird sich heute von der Mannschaft verabschieden." Damit ist klar, was ohnehin jeder wusste: Trotz des präsidialen Machtworts wird Heldt den VfB verlassen. Es bleibt nur die Frage: zu welchem Preis? Über 1,5 Millionen Euro wird spekuliert, Schalke-Trainer Felix Magath meint allerdings: "Es ist für uns kein Thema, eine Ablöse zu zahlen." Ausgang offen - viel wichtiger ist sowieso eine andere Frage: Wer folgt auf Heldt?

Quelle: Stuttgarter-nachrichten

Donnerstag, 24. Juni 2010

Staudt lässt Heldt nicht gehen

VfB-Manager Horst Heldt flirtet mit Schalke 04 - doch noch ist er mit dem VfB Stuttgart liiert. Und wenn es nach Erwin Staudt geht, wird das vorerst auch so bleiben. Denn Horst Heldt hatte erst im vergangenen Jahr einen neuen Vertrag unterschrieben, der bis 2013 läuft.

Denn der VfB-Präsident pocht auf die Einhaltung des Vertrags. "Wo kommen wir eigentlich hin, wenn Verträge zwar unterschrieben werden, aber nichts mehr wert sind?", fragt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Das habe er den Verantwortlichen bei Schalke 04 so auch mitgeteilt. „Von Geschäftsmann zu Geschäftsmann“, zischte Staudt.

Das Gespräch unter Geschäftsmännern war zwar gut für den Adrenalin-Spiegel des Präsidenten, am Problem ändert es aber nichts. Heldt will weg. Schalke will Heldt. Felix Magath will Heldt. Und Reisende soll man nicht aufhalten.

Im Gespräch: Fredi Bobic oder Andy Müller?

Der VfB Stuttgart wird jetzt in Ruhe einen Nachfolger suchen. Fredi Bobic wird vorsorglich genannt, Jens Lehmann ist im Gespräch und auf dem VfB-Trainingsgelände wurde dieser Tage Schalkes früherer Manager Andy Müller gesichtet. Bis zum Vollzug der Personalie führt Co-Manager Jochen Schneider die Geschäfte. Und wenn es gut gelaufen ist, hat der VfB noch eine kleine Entschädigung bezogen: Eine Million Euro wären irgendwie passend.

Sei’s drum: Jetzt steht die Kuh auf dem Eis und muss irgendwie wieder runter. Am Dienstag saß Horst Heldt beim Chef im Büro. Er bedankte sich für sieben tolle Jahre und bat um Entlassung aus seinem Vertrag. „Es ist Zeit für eine neue Herausforderung“, sagte Heldt. Der Präsident knirschte mit den Zähnen und versprach das Ganze zu überdenken. Und wahrscheinlich wäre der Wechsel einigermaßen geräuschlos über die Bühne gegangen, hätte der FC Schalke nicht das gemacht, was man in der Bundesliga bei halbgaren Geschäften gerne tut. Man steckt sie durch an die Presse, und meldet den Deal als perfekt.

Jetzt gibt es Stress und Horst Heldt sagt: „Das tut mir leid, das wollte ich nicht.“ Der Präsident tönt: „Er hat einen Vertrag. Mit Rechten und Pflichten.“ Sie werden noch einmal miteinander reden müssen.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Horst Heldt neuer Schalke-Manager

Ein Sensations-Wechsel in der Bundesliga ist perfekt. Stuttgarts Manager Horst Heldt (40) wechselt ab sofort zu Schalke 04.
Heldt löste heute seinen Vertrag beim VfB (bis 2013) vorzeitig auf. Bei Schalke wird er ebenfalls als Manager arbeiten, mit einem Sitz im Vorstand. Ebenso wie Cheftrainer Felix Magath.

Und so sieht die Aufgabenteilung konkret aus: Felix Magath wird sich um die Bereiche Sport und Kommunikation kümmern, Horst Heldt um Sport und Marketing. Peter Peters Aufgabe im Vorstand werden die Finanzen und die Verwaltung sein.

Mit Heldt bekommt Magath nun seinen Wunsch-Manager. Bereits im Mai 2009 hatte er einen Versuch gestartet, den Macher des VfB zu bekommen. Vergeblich.

Heldt wurde von den Stuttgartern sogar in den Vorstand befördert.

Auch bei Wolfsburg (vor Dieter Hoeneß) und dem HSV war Heldt im Gespräch. Nun ist die Entscheidung für Schalke gefallen.

Quelle: bild.de

Mittwoch, 2. Juni 2010

Kopfschüttel beim VfB: Pawel Pogrebnjak mit Bayern-Mütze am Pool erwischt

Beim Sonnenbaden an einem Hotel-Pool in Dubai bei 38 Grad trug der russische Nationalstürmer, Pawel Pogrebnjak, eine Kappe des FC Bayern.

Quelle: Bild.de