Dienstag, 31. August 2010

Transfer: Bah kommt aus Straßburg

Am Dienstag absolvierte Mamadou Bah die sportärztliche Untersuchung in Stuttgart, anschließend unterschrieb er einen Vertrag bis 2013 beim VfB. Der 22-jährige Linksfuß kommt von Racing Straßburg und spielt vornehmlich im defensiven Mittelfeld. Über die Transfermodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Sportdirektor Fredi Bobic: "Mamadou Bah ist ein junger, hochtalentierter Spieler. Durch seine Verpflichtung habe wir künftig noch mehr Alternativen im Mittelfeld. Von seiner Qualität haben wir uns mehrfach überzeugt und uns gegen den Champions League Teilnehmer AJ Auxerre durchgesetzt, der ihn auch verpflichten wollten."

Mit Mamadou Bah hat der VfB einen Spieler verpflichtet, der sich im defensiven Mittelfeld am wohlsten fühlt. Dort erkämpfte er sich auch einen Stammplatz bei Racing Straßburg, wo er seit Anfang 2006 unter Vertrag stand. Nach Einsätzen im Reserveteam in der vierten Liga absolvierte er bis zum Abstieg Straßburgs fünf Spiele in der höchsten französischen Spielklasse, der Ligue 1.

56 Einsätzen in der Ligue 2 für Racing Straßburg

In den vergangenen zwei Jahren gehörte der 22-Jährige zur Stammformation der Elsässer und streifte sich in der Ligue 2 insgesamt 56-mal das Trikot von Racing über. In dieser Zeit gelangen dem im guineischen Conakry geborenen Linksfuß vier Tore. Nachdem in der Saison 2008/09 der Aufstieg um einen Punkt verpasst wurde, stieg das Team am Ende dieser Spielzeit in die Ligue 3 ab.

Im Kader Guineas für den Afrika-Cup 2008

Seit 2008 ist der 1,82 Meter große VfB-Neuzugang auch Nationalspieler Guineas und 2008 wurde er in den Kader für den Afrika-Cup berufen. Insgesamt lief er bislang zehnmal für Guinea auf und erzielte zwei Tore.

Quelle: VfB.de

Transfer: Mauro Camoranesi wechselt zum VfB

Kurz vor dem Ende der Transferperiode hat der VfB Stuttgart Mauro Camoranesi von Juventus Turin unter Vertrag genommen. Der 33-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb einen Kontrakt über ein Jahr plus Option. Beide Klubs vereinbarten Stillschweigen über die Transfermodalitäten.

Mit Mauro Camoranesi wechselt ein Spieler von internationalem Format zum VfB. Der Mittelfeldspieler, der vornehmlich über die rechte Außenbahn kommt, hat mit seinem Ex-Verein Juventus Turin drei nationale Meisterschaften und den italienischen Supercup 2003 gewonnen. Zusammen mit seinen Kollegen schaffte der gebürtige Argentinier, dessen einer Großelternteil aus Italien stammt, in der Saison 2006/07 den direkten Wiederaufstieg. International blieb dem robusten und durchsetzungsstarken Rechtsfuß eine Trophäe auf Vereinsebene verwehrt. In der Saison 2002/03 waren die Turiner nahe dran, scheiterten aber im Finale der UEFA Champions League im Elfmeterschießen am Ligakonkurrenten AC Mailand. Vor seiner Zeit in Turin streifte sich Mauro German Camoranesi Serra, wie der VfB-Neuzugang mit vollem Namen heißt, die Trikots der Vereine Santos Laguna (Mexiko, 1996-1997), Montevideo Wanderers FC (Uruguay, 1997), Atletico Banfield (Argentinien, 1997-1998), Cruz Azul (Mexiko, 1998-2000) und Hellas Verona (Italien, 2000-2002) über. Seine bislang erfolgreichste Phase als Profifußballer erlebte der im argentinischen Tandil geborene 33-Jährige aber bei Juventus Turin. Dort absolvierte er 161 Spiele in der Serie A, in denen ihm 19 Tore gelangen. 45 Einsätze und drei Treffer stehen Camoranesi in der Königsklasse zu Buche. 2006 feierte Mauro Camoranesi mit Italien in Deutschland den Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft. Im Halbfinale gegen die DFB-Elf wurde er in der Nachspielzeit ausgewechselt, im Finale gegen Frankreich wirkte er 86 Minuten mit. Insgesamt bestritt er 54 Spiele für die Squadra Azzurra und traf viermal für Italien. Bei der WM in Südafrika war Camoranesi zweimal im Einsatz, konnte jedoch auch nicht das Ausscheiden des Weltmeisters verhindern. In der vergangenen Saison trug der 1,77 Meter große Camoranesi in 24 Partien das Juve-Trikot in der Serie A und steuerte drei Treffer zum Erreichen des siebten Tabellenplatzes bei.

Quelle: vfb.de

Montag, 30. August 2010

Fredi Bobic: "schwierigen Phase"

Schwach, schwächer, VfB Stuttgart: Die Schwaben sind schon traditionell in die Saison getaumelt. Aber so erschreckend hat sich der Traditionsclub selten präsentiert. Egal ob DFB-Pokal, Europa League oder nun Fußball-Bundesliga: Das Team von Trainer Christian Gross zeigte sich bei bislang allen sieben Auftritten gegen zumeist schwächer eingestufte Gegner hilflos, ideenlos und leblos. Nach dem desolaten 1:3 (0:3) gegen die „U21“-Auswahl von Borussia Dortmund herrscht beim Tabellenletzten „Gross“-Alarm.

Bobic: Indiskutable erste Halbzeit

„Es gibt nichts zu beschönigen“, räumte der Coach ein. „Die Heimpremiere ist missraten.“ Sportdirektor Fredi Bobic sprach von „einer indiskutablen ersten Halbzeit“ und einer „schwierigen Phase“, der sich der VfB stellen müsse. „Wir müssen zusammenrücken und in Freiburg anders auftreten.“ Zwei Wochen bleiben dem von allen guten Fußball-Geistern verlassenen Club Zeit, um für das brisante badisch- württembergische Prestigeduell die gröbsten Fehler abzustellen.

Camoranesi soll für mehr Schwung und Kampfgeist sorgen

Für mehr Schwung, Ordnung und Kampfgeist soll Ex-Weltmeister Mauro Camoranesi von Juventus Turin sorgen. Die Verpflichtung des 33 Jahre alten italienischen Nationalspielers ist praktisch perfekt, wie Bobic bereits am Sonntagabend mitteilte. Für einen weiteren, von Gross inständig gewünschten Zugang fehlt wohl trotz der Millioneneinnahmen aus dem Verkauf von Sami Khedira das Geld. „Ich kann nicht auf die Königstraße gehen und sammeln“, sagte der Sportdirektor. Zudem habe er „keine Lust auf Masse oder Panikkäufe“. Zu Hoffnung, dass die Stuttgarter schnell an die überzeugenden Leistungen aus ihrer Super-Rückrunde der vergangenen Saison anknüpfen können, besteht auch nach dem Camoranesi-Coup kein Anlass. Die Mängel sind zu zahlreich und zu gravierend, als dass sich die Qualität innerhalb weniger Wochen entscheidend steigern ließe. Jeder Mannschaftsteil ist bislang weit unter Normalform geblieben. Die Abgänge von Khedira & Co. haben offensichtlich größere Lücken hinterlassen, als von den Verantwortlichen vermutet. Hinzu kommt Verletzungspech, das zu ständigem Improvisieren zwingt.

Gross: "Wir müssen uns wieder aufs Wesentliche konzentrieren"

Gross, der sich ebenfalls Fehlentscheidungen bei Aufstellung und taktischer Ausrichtung vorhalten lassen muss, weiß offensichtlich spätestens nach der Vorführung durch die Borussen, dass es an allen Ecken und Enden hakt. „Ich will die Niederlage nicht an einem Spieler oder Mannschaftsteil festmachen“, sagte der Schweizer. „Wir müssen uns wieder auf das ganz Wesentliche konzentrieren.“ Solche Sorgen und Debatten drücken Dortmund nach der überzeugenden Darbietung nicht. „Richtig guten Fußball“ bescheinigte Trainer Jürgen Klopp seinem Jugend-Ensemble nach dem Eigentor von VfB-Verteidiger Khalid Boulahrouz (5. Minute), den Treffern von Lucas Barrios (26.) und Mario Götze (37.) sowie dem bedeutungslosen 1:3 durch Nationalstürmer Cacau (69.) Der „zielstrebige, freche“ Auftritt vor allem in der ersten Halbzeit habe „Spaß gemacht“. Zum Lachen war allerdings nur dem BVB zumute.

Quelle: stuttgarter-nachrichten.de

Der VfB ist völlig von der Rolle

Sie hüpften, sie sangen, und sie klatschen bis zum bitteren Ende. Auf ihren neuen Plätzen in der neuen Untertürkheimer Kurve standen die VfB-Fans, unermüdlich feuerten sie ihre Mannschaft an – doch es nützte alles nichts. Wahrscheinlich waren sie nach den bisher so dürftigen Leistungen der Stuttgarter schon nicht mit den allergrößten Erwartungen gekommen.

Dass es dann aber gleich so knüppeldick kommen würde, dürfte auch den Anhang erschreckt haben. Mit 1:3 (0:3) hat der VfB am Sonntag sein erstes Bundesliga-Heimspiel dieser Saison gegen Borussia Dortmund verloren und sich dabei eine Hälfte lang in Besorgnis erregender Verfassung präsentiert. Erst nach der Pause wachte das Team von Christian Gross auf – zu spät, um den erneuten Fehlstart zu vermeiden. Nach der Auftaktniederlage in Mainz finden sich die Stuttgarter auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Wie erwartet hatte Gross erstmals in dieser Saison Serdar Tasci in die Startformation genommen.

Der zuletzt schwer enttäuschte Nationalspieler rückte in der Innenverteidigung an die Seite von Georg Niedermeier, während Khalid Boulahrouz in der Viererkette rechts auftauchte. Dort spielte er zuletzt auch bei der WM für das holländische Nationalteam.

Auch im Mittelfeld nahm der Trainer eine Umstellung vor: Daniel Didavi musste nach seinem Debüt gegen Bratislava auf die Ersatzbank zurück. Christian Gentner rückte für ihn nach links, Christian Träsch übernahm dafür seinen angestammten Platz im Mittelfeldzentrum neben Zdravk Kuzmanovic. Mit dem zentralen Duo der Vorsaison wollte der VfB also zu alter Stabilität zurückfinden – doch schon in der fünften Minute war es vorbei mit allen guten Vorsätzen: Eine Flanke von Marcel Schmelzer von links lenkte Boulahrouz unglücklich mit dem Rücken ins eigene Tor, vorbei an Sven Ulreich, der einen Schritt aus seinem Tor gemacht hatte. Erneut geriet der VfB also in Rückstand – es war der Auftakt einer 45-minütigen Demontage, wie man sie im eigenen Stadion selten erlebt hat. In allen Belangen und hoffnungslos waren die Gastgeber im ersten Abschnitt unterlegen. Wie im Training schoben sich die Dortmunder im Mittelfeld die Bälle zu, der VfB wurde vorgeführt und musste fast tatenlos mitansehen, wie sich eine Chance an die nächste reihte.

Kraftlos wie ein Altherrenspieler

Mitleid musste man vor allem mit Georg Niedermeier bekommen, der einen rabenschwarzen Tag erwischte und dem mit zunehmender Spielzeit die Angst förmlich anzusehen war, den nächsten Fehler zu begehn. Maßgeblich war der Verteidiger an den beiden weiteren BVB-Treffern bis zur Pause beteiligt. Erst köpfte er einen weiten Ball in den Strafraum vor die Füße von Kevin Großkreuz, dessen Pass in den Rücken der Abwehr Lucas Barrios überlegt einschob (26.). Dann bedankte sich der junge Mario Götze mit einem Kopfball ins leere Tor, nachdem ihm Niedermeier den Ball vor dem fangbereiten Ulreich aufgelegt hatte (38.). 0:3 stand es am Ende der ersten Hälfte, in der der VfB ein erschütterndes Bild abgegeben hatte. Denn so indisponiert die Abwehr agierte, so harmlos war der Sturm. Keine einzige nennenswerte Chance erspielten sich die Stuttgarter. Quasi unsichtbar schlich Ciprian Marica übers Feld, der so kraftlos wirkte wie ein Altherrenspieler.

Folgerichtig wechselte Christian Gross schon zur Pause zweimal. Er erlöste Niedermeier und Marica von ihren Leiden und brachte Daniel Didavi und Martin Harnik. Boulahrouz rückte ins Abwehrzentrum, Träsch nach hinten rechts, Gentner in die Mitte. Gefährlich wurde es zunächst aber weiterhin nur vor dem Stuttgarter Tor. Mit einer guten Fußabwehr bewahrte Sven Ulreich seine Mannschaft vor einem noch höheren Rückstand (50.). Den Stuttgartern war anschließend zumindest der Wille anzumerken, eine Wende herbeizuführen. Ein klein wenig Hoffnung keimte auf, als Cacau nach einer Flanke von Zdravko Kuzmanovic per Kopf der Anschlusstreffer gelang (68.).Mehr als Ergebniskosmetik sollte es aber nicht sein. Die Dortmunder zogen sich weit zurück und verwalteten ihren Vorsprung. Und dem VfB fehlte die Kraft und auch die Klasse, um näher heranzukommen. Und so blieb es am Ende beim 1:3 – jenem Ergebnis also, dass es in dieser Partie schon vor vier Jahren gab. Damals wurde der VfB am Saisonende Meister. Ein Trost ist dies im Moment jedoch nicht.

Quelle: stuttgarter-zeitung.de

Samstag, 28. August 2010

Fredi Bobic unter Zugzwang

Bitter für den VfB: Im ersten Saisonheimspiel gegen Borussia Dortmund fallen Johan Audel und Philipp Degen aus. Beide Neuzugänge fehlen mehrere Wochen. Die von Manager Fredi Bobic angekündigte Verstärkung braucht der VfB deshalb nun dringender denn je.

Beim 2:2 im schwachen Play-off-Spiel zur Europa-Liga gegen Slovan Bratislava gehörte Johan Audel nach seiner Einwechslung (68.) zu den besseren beim VfB. Schnell, ballsicher, technisch versiert, mit guten Ideen und Zug zum Tor. "Fantastisch", schwärmte Manager Fredi Bobic. Das Bittere: der Mittelfeldspieler wird seine Qualitäten in den kommenden sechs Wochen nicht beweisen können. Nach einem Schlag im DFB-Pokalspiel gegen Babelsberg hat sich im rechten Knöchel des Neuzugangs ein Stück Knochen gelöst. Gegen Bratislava biss er noch die Zähne zusammen, nun aber ist eine Operation unumgänglich. Schon heute soll Audel unters Messer.

Und es kommt noch schlimmer. Auch Rechtsverteidiger Philipp Degen wird fehlen. Er ist an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt. Wie lange der Schweizer außer Gefecht ist, ist unklar. Degens Zwillingsbruder David (YB Bern) fiel mit derselben Erkrankung im Februar drei Wochen aus, Olaf Bodden (1860 München) musste wegen des Virus' seine Karriere beenden. "Es ist so bitter, dass es gleich zwei unserer Neuzugänge erwischt hat", sagte Bobic.

Trainer Christian Gross jedenfalls hat vor dem ersten Saisonheimspiel an diesem Sonntag gegen Borussia Dortmund (17.30 Uhr/Sky, Liga Total) ein Problem. Sein kleiner Kader - mit 23 Spielern der kleinste der Liga - ist weiter geschrumpft. Neben Audel und Degen fehlen immer noch Matthieu Delpierre, der am kommenden Samstag im Testspiel beim 1. FC Heidenheim 1846 (15.30 Uhr) erstmals wieder eingesetzt werden soll, Stefano Celozzi (Oberschenkelzerrung/noch 14 Tage Pause) und Elson (Knie-OP).

Nur 18 Spieler hat Gross zur Verfügung - und Fredi Bobic steht nun noch mehr unter Druck. Bis Dienstag hat er Zeit, um den Kader zu vergrößern. "Wir werden noch einen, maximal zwei Spieler verpflichten", sagte er. Sicher einen für das rechte offensive Mittelfeld, eventuell noch einen Offensiv-Allrounder. Stefan Aigner wird der Neue für die rechte Seite allerdings auf keinen Fall heißen. "Ich habe mit meinem Kollegen Miroslav Stevic in München telefoniert und abgesagt", sagte Bobic. Anscheinend waren die Zweifel an der spielerischen Qualität des 1860-Zweitligaprofis bei den VfB-Granden doch zu groß. Nun habe man zwei Spieler an der Angel. "Einen aus der Bundesliga und einen aus dem Ausland", erklärte Bobic. Mehr wollte er nicht verraten. Zuletzt wurde Tamas Hajnal (29/Dortmund) mit dem VfB in Verbindung gebracht. Allerdings ist der Ungar Spielmacher - eine Position, die es in Gross' System nicht gibt.

Klar ist aber: Es muss etwas passieren. Denn mit einer Leistung wie gegen Slovan Bratislava kann der VfB den angestrebten Platz unter den Top fünf der Bundesliga definitiv abschreiben. Vor allem die Innenverteidigung und das defensive Mittelfeld offenbarten am Donnerstagabend eklatante Schwächen. Georg Niedermeier und Khalid Boulahrouz waren zu oft nicht auf der Höhe, zudem stimmte die Abstimmung zwischen Christian Gentner und Zdravko Kuzmanovic nur selten. "Die Mannschaft muss noch zusammenwachsen", erklärte Gross. Und das brauche seine Zeit. Zeit, die der VfB nicht hat. Deshalb wird Gross sein Team am Sonntag auf einigen Positionen verändern. In der Defensive könnte Boulahrouz auf die rechte Seite ausweichen, Niedermeier und Serdar Tasci würden die Innenverteidigung bilden. Dann würde auch Christian Träsch auf seine Position ins defensive Mittelfeld zurückkehren - neben Gentner. Für Kuzmanovic bliebe der Platz auf der Bank. "Wir müssen kompakter werden, noch besser stehen und unsere Chancen nutzen", forderte Gross. Nach der Auftaktniederlage gegen Mainz steht der VfB unter Druck - eine Niederlage gegen Dortmund, und der Fehlstart wäre perfekt.

Quelle: stuttgarter-nachrichten.de

Freitag, 27. August 2010

Philipp Degen schwer erkrankt

Neuzugang Philipp Degen ist am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt. Der 27-jährige Wunschspieler von Trainer Gross fällt damit auf unbestimmte Zeit aus. Der Abwehrspieler ist für ein Jahr vom FC Liverpool ausgeliehen.

Euroleague: Gegen Getafe, Odense und Young Boys Bern

Der VfB misst sich in der Gruppenphase der UEFA Europa League mit Getafe CF, Odense BK und Young Boys Bern. Das ergab die Auslosung, die am Freitagmittag im Grimaldi Forum in Monaco vorgenommen wurde.

Guiseppe Bergomi und Diego Forlan , die die Kugeln zogen, losten dem VfB den spanischen Sechsten der letzten Saison und den dänischen sowie schweizerischen Vizemeister 2009/10 zu. Der VfB war unter den zwölf nach UEFA-Koeffizient besten Teams gesetzt und ist der Kopf der Gruppe H. Das Team von Cheftrainer Christian Gross und die Fans des VfB dürfen sich in diesem Jahr auf attraktive europäische Begegnungen freuen.

Die sechs Gruppenspiele finden am 16./30. September, 21. Oktober, 4. November, 1./2. und 15./16. Dezember statt. Die Festlegung nach Heim- und Auswärtsspielen wird im Nachgang der Auslosung erfolgen, die exakten Spieltermine erst noch ermittelt.
Nur die zwei Gruppenersten der zwölf Gruppen qualifizieren sich für die Runde der letzten 32, die im kommenden Jahr beginnt, zu der die acht Gruppendritten aus der Champions League hinzustoßen.

Schrittweiser Ticket-Vorverkauf

Tickets für die drei Heimspiele in der Mercedes-Benz Arena werden erst im Laufe der nächsten Wochen schrittweise erhältlich sein. Ab Mitte kommender Woche erhalten die Dauerkarten-Inhaber der Bundesliga-Heimspiele die Möglichkeit, ihren Stammplatz in der Mercedes-Benz Arena auch für den internationalen Wettbewerb zu sichern. Danach kommen die Europa League Karten als Dreier-Pakete in den freien Verkauf, gefolgt von einem offenen Vorverkauf der restlichen verfügbaren Karten.

Achtung: Geänderte Wegeführung

Der Umbau der Mercedes-Benz Arena in eine multifunktionelle Fußballarena geht in die nächste Phase. Da die Cannstatter Kurve neu errichtet wird, sind in der Saison 2010/2011 sowohl die Fans des VfB als auch die Gästefans in der neuen Untertürkheimer Kurve untergebracht.
Für die Trennung der Fanlager ist es unumgänglich, dass der Fritz-Walter-Weg voll gesperrt wird.
Der Fritz-Walter-Weg steht daher am Spieltag als Ost-West-Verbindung zwischen Mercedesstraße und Martin-Schrenk-Weg nicht zur Verfügung! 

Auch im Umgriff des Stadions ist auf Untertürkheimer Seite kein Durchgang möglich!
Bei den Bundesliga-Heimspielen, beginnend mit der Partie am Sonntag gegen Borussia Dortmund, müssen einige Besucher daher eventuell andere Wege nehmen, um auf ihre Plätze in der Arena zu gelangen.

Fußweg von der S-Bahn Haltestelle "NeckarPark" zur Mercedes-Benz Arena:


So kommen Sie am schnellsten zu Ihrem Platz:

Plätze auf der Haupttribüne:
Von Bad Cannstatt aus kommend folgen Sie bitte wie gewohnt der Mercedesstraße bis zu den gewohnten Zugängen zur Haupttribüne.
Wenn Sie die S-Bahn-Haltestelle NeckarPark oder das Parkhaus P 7 nutzen, folgen Sie bitte dem Martin-Schrenk-Weg in Richtung Mercedes-Benz Museum (Kreisverkehr). Sie kommen dann am VfB-Clubzentrum vorbei über die Mercedesstraße zur Haupttribüne.

Plätze auf der EnBW-Tribüne:
Ein Zugang ist sowohl über die Mercedesstraße über den Eingang am Carl Benz Center als auch über den Fritz-Walter-Weg aus Richtung Haltestelle Stadion-NeckarPark/Parkhaus P7 möglich.

Plätze in der Untertürkheimer Kurve, Blöcke 66-72 sowie 77-79 (Zugang Fritz-Walter-Weg):
Von der S-Bahn-Haltestelle NeckarPark/Parkhaus P7 kommen Sie, wie gewohnt, in Richtung der ausgeschilderten Stadionzugänge im Fritz-Walter-Weg.
Von Bad Cannstatt aus kommend fahren Sie am besten bis zur S-Bahn-Haltestelle Neckarpark und folgen wie vorstehend ausgeführt.
Wenn Sie dennoch über die Mercedesstraße kommen, gehen Sie bitte bis zum Abzweig Fritz-Walter-Weg und über den dortigen Eingang in die Untertürkheimer Kurve.

Plätze in der Untertürkheimer Kurve, Blöcke 73-76 sowie 80-82 (Zugang Mercedesstraße):
Von Bad Cannstatt aus kommend folgen Sie bitte der Mercedesstraße in Richtung VfB-Clubzentrum bis zum Abzweig Fritz-Walter-Weg. Über den dortigen Zugang erreichen Sie ihre Plätze in der Untertürkheimer Kurve.
Von der S-Bahn-Haltestelle NeckarPark/Parkhaus P7 folgen Sie bitte dem Martin-Schrenk-Weg in Richtung Mercedes-Benz Museum (Kreisverkehr). Sie kommen dann am VfB-Clubzentrum vorbei zu den Zugängen in der Mercedesstraße.

Zugänge der Mercedes-Benz Arena: